Archiv für Oktober 2010

Männer, Macker, Militanz oder: Ein rosa Sternchen macht noch keine Revolution!

„AG Mili tanzt!
präsentiert in Kooperation mit der autonomen antifa [w]

12.11.10 // 19 UHR // Depot
Das Depot – Raum für Kunst und Diskussion // Breite Gasse 3 // 1070 Wien

Männer, Macker, Militanz
oder
Ein rosa Sternchen macht noch keine Revolution!

Welcher Bildsprache bedienen sich antifaschistische Aufkleber und Plakate, was soll dadurch vermittelt werden und ist Militanz auf der Straße oder in der Sprache ein männliches Phänomen, das es als mackerhaft zu entlarven gilt? Was wird unter Militanz verstanden und welche Rolle spielt sie in Zeiten wie diesen in emanzipatorischen Kämpfen überhaupt noch?
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Neuer PGP-Key

Hier gibts unseren neuen PGP-Key zum Download!

Diskussionsveranstaltung: „Der Freiraum, den wir meinen…“

Freiraum VA EKH

Anhand des Textes “Der Freiraum, den wir meinen …” im Nachbereitungsreader der Gruppen autonome antifa [w] und Aua! wollen wir über das Verhältnis von theoretischer wie praktischer Gesellschaftskritik und Freiraum-Konzepten diskutieren. Da viele dieser Konzepte unserer Meinung nach aus einer allgemein-linken Perspektivlosigkeit resultieren, werden wir zunächst auf Kritik an kapitalistisch-bürgerlicher Vergesellschaftung eingehen, um anhand dessen anschließend die praktischen Auswirkungen auf die Freiraum-Konzepte – speziell in Wien – zu diskutieren.
Warum die Unterscheidung verschiedener Freiraum-Konzepte wichtig ist und welche Kritikansätze es gibt, kann im Rahmen der Veranstaltung ebenso diskutiert werden wie Kritik, Fragen und Ergänzungen.

Gegen linke Bewusstlosigkeit – für einen konsequenten Antifaschismus!

Wir, die autonome antifa [w], supporten folgenden Aufruf der autonomen antifa [f].

Eine Bedingung wird sich für die Linke nie ändern: Wenn sie alle Verhältnisse umwerfen will, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist (Marx), wenn sie also Emanzipation und eine befreite Gesellschaft will – dann braucht sie zwar vor allem eine radikale Kritik dieser Verhältnisse, aber kommt dabei nicht um deren aktuelle Beschaffenheit herum. Die Ausgangslage für den Kampf um eine befreite Gesellschaft ändert sich ständig, ihm kommen zu unterschiedlichen Zeiten und Orten unterschiedliche Gegenbewegungen, Probleme und Chancen entgegen. So stehen etwa Faschismus, Wirtschaftswunder oder Krise für sehr verschiedene Ausgangslagen, die stets auch verschiedene Gegenstrategien erfordern.

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… NATIONALE.SCHULTERSCHLÜSSE.BRECHEN

Gegen den rechtsextremen Burschenschafterkommers und deutschnationale Landesfeierlichkeiten

Am 10. Oktober 2010 jährt sich zum 90. mal die Kärntner Volksabstimmung über den Verbleib Südkärntens bei Deutsch-Österreich. Nach dem Plebiszit setzte sich die Kärntner Landesregierung das Ziel, die slowenische Volksgruppe vollständig zu assimilieren bzw. eliminieren. Den Höhepunkt erreichte dieses wahnhafte Projekt in der Deportation von 917 slowenischsprachigen Menschen in deutsche Arbeitslager während des Nationalsozialismus. Die hinter dem 10. Oktober stehende völkische Grenzlandsideologie ging nahtlos im Nationalsozialismus auf, wurde doch der 10. Oktober nach dem Anschluss erstmals zum Landesfeiertag proklamiert. Der Abwehrkampf wirkt als ein Code, mit dem in Wirklichkeit auf dem Nationalsozialismus, oder zumindest seinen Anfängen, positiv Bezug genommen werden kann.

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[Di:Day] Präsentation & Diskussion des WKR-Ball-Nachbereitungsreader

Terminempfehlung: Organisiert von der Gruppe Aua!