Archiv für März 2011

Enough is enough – Demo gegen rechte Gewalt in Salzburg

Am 09.04.2011 startet um 15:00 Uhr am Platzl (Anfang Linzergasse) in Salzburg eine Demonstration gegen rechte Gewalt, die wir unterstützen. Aus Wien wird am Vormittag des 09.04. ein Bus nach Salzburg fahren. Weitere Infos und Anmeldung unter: afa_wien (at) riseup (dot) net (Bitte im Betreff „Bus Salzburg“ angeben!)

Weitere Infos auf der Website der Autonomen Antifa Salzburg

Hier unser Aufruftext zur Antifa-Demo:

Genug ist genug! Gegen rechte Gewalt in Salzburg und sonstwo!
Die vermehrten Übergriffe von Nazis auf das linke, selbstverwaltete Kuturzentrum SUB in Salzburg haben wiedermal gezeigt, wie notwendig antifaschistischer Selbstschutz und Organisierung ist. Antifaschismus ist somit ein notwendiges Übel, um überhaupt erst die Vorausetzungen für eine radikale Gesellschaftskritik und Praxis zu schaffen. Denn rekationäre Ideologien verunmöglichen die Perspektive auf eine befreite Gesellschaft. Den Übergriffen, die dem rechtsextremen Ultra-spektrum von den Lunatics, Austria Salzburg zugeordnet werden können, wollen wir die passende Antwort geben und unsere Wut auf die Straße tragen. Doch die Übergriffe der letzten Monate in Salzburg sind nicht die einzigen. Auch in Wien griffen vermehrt Nazis linke Kundgebungen an, treten verstärkt mit Aktionen in der Öffentlichkeit auf und verübten rassistische Brandanschläge auf Wohnunterkünfte. Die radikale Linke stand dem meist mit Fassungslosigkeit gegenüber, anstatt rechter Gewalt entschieden und organisiert entgegenzutreten. Außerdem kommt noch dazu, dass alldas vor einem gesellschaftlichen Hintergrund passiert, in dem die rechtsextreme FPÖ immer mehr Wahlerfolge zu verzeichnen hat und das gesellschaftliche Klima von einer autoritären Formierung und rassistischer Mobilisierung bestimmt wird. Schuld an der Krise seien „gierige Manager“, die Grenzen werden gegenüber „unproduktiven“ Migrant_innen dicht gemacht und fordern tausende Tote, die Arbeitskraftbehälter werden mit einem Leistungsterror überzogen und zur Produktivität für den nationalen Standort diszipliniert. Gleichzeitig wird gegen vermeintliche Störenfriede des nationalen Weges – zur größtmöglichen Teilhabe am globalen Reichtum, im Hauen und Stechen der Weltmarktkonkurrenz – mobil gemacht.

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