Archiv für den 9. Januar 2012

10.01.2012.: Infoveranstaltung gegen den CV-Ball in Linz

Veranstaltungshinweis:

Wann? – Dienstag 10.01.2012, 19 Uhr
Wo? – Hus (Rathausstraße 19-21 / gegenüber vom NIG)

Vortrag & Diskussion
„Falsch verbunden? – Von Fuxen, Burschen und Bierjungen: Dimensionen und Kritik des Phänomens ´studentische Korporationen´ in Österreich und Deutschland“.

Mobilisierungsveranstaltung zu den korporationskritischen Protesten in Linz (Jänner/Februar 2012)

Im Vortrag sollen Argumente und Fakten vermittelt werden, die eine differenziert-kritische Auseinandersetzung mit „studentischen Verbindungen“ (z.B. Corps, CV-Verbindungen, Turnerschaften, Burschenschaften usw.) ermöglichen. Es sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Korporationstypen herausgearbeitet werden und eine Kritik am Phänomen entwickelt werden. Dazu sollen auch theoretische Ansätze die zur Analyse geeignet sind vorgestellt werden.
Daneben soll eine Kritik an häufigen Formen der (antifaschistisch-aktivistischen) Auseinandersetzung mit Korporationen, die meist ihren Fokus auf „völkische Verbindungen“ legen (Beispiel: No-WKR-Proteste) vorgestellt und diskutiert werden.

Anschließend wird es Infos zu den Aktionen gegen den CV-Ball (14.1.12) und den Burschenbundball (11.2.12) in Linz geben. An beiden Terminen würden sich Aktivist_innen aus Linz über Unterstützung freuen. Vormerken, solidarisch sein und hinkommen wär super!
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Den WKR-Ball crushen!

Gegen den WKR-Ball, Studentenverbindungen und den österreichischen Normalzustand!

Am 27. Jänner ist es wieder einmal so weit. Deutschnationale Burschenschafter und Rechtsextreme aus ganz Europa treffen sich beim Ball des Wiener Korporations Ring (WKR) in der Hofburg. Dort wird dann nicht nur getanzt und gefeiert sondern es werden auch eifrig Kontakte geknüpft. Aufgrund des skandalverdächtigen Zusammenfallen des diesjährigen Veranstaltungsdatums mit dem Auschwitz Gedenktag und dem darauf folgenden Medienrummel, wurden die Schmissfressen vom WKR ab 2013 offiziell aus der Hofburg geworfen. Argumentiert wird dieser Schritt aber nicht etwa mit der Notwendigkeit eines konsequenten Antifaschismus, sondern lediglich mit dem Verweis auf eine drohende Imageschädigung für die Nation.

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