Unser Mobi-Jingle ist da, und kann unter folgendem Link angehört werden: noWKR-Jingle
Ausserdem für euch: Ein Interview mit Radio Orange zu den noWKR-Protesten. Anzuhören hier.
Und der Tagesplan für den 28.01. steht soweit…
13:00 Uhr: „Burschisafari“ – Burschenschaften in Wien / Einführung und Spaziergang (Zuvor gibt es ein kurzes Inputreferat. Das ganze dauert ca. 2-3 Stunden. Anmeldung unter: afa_wien [ät] riseup.net
15:30 Uhr: Infoveranstaltung zum „M31 – European Day of action against capitalism“ (march31.net)
13:00 Uhr // Ort: wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Burschenschaften in Wien (Einführung und Spaziergang)
Deutschnationale Burschenschafter stehen in Österreich für völkischen Nationalismus, NS-Verherrlichung und Holocaust-Leugnung. Das extrem antisemitische, homophobe, rassistische und frauenfeindliche Weltbild des österreichischen Korporationswesens stellt wahrlich kein marginalisiertes gesellschaftliches Randphänomen dar. Vielmehr fungieren deutschnationale Burschenschaften auch als Kaderstätte und Verbindungsglied zwischen legal organisiertem Rechtsextremismus und der militanten Neonaziszene.
Zwei Aktivist_innen, die sich seit geraumer Zeit mit dem deutschnationalen Korporationswesen in Österreich auseinandersetzen und an der „Burschi-Broschüre“ mitgearbeitet haben werden eine kurze Einführung in das Thema geben. Anschließend wird bei einem Spaziergang auf einzelne Burschenschaften am Ort ihrer Buden eingegangen werden.
Die Teilnahme ist kostenlos.
15:30 Uhr // Ort: tba
M31: Infoveranstaltung zum europaweiten antikapitalistischen Aktionstag
Europa und die Europäische Union (EU) befinden sich im Ausnahmezustand. Seit Monaten spitzt sich die Kredit- und Schuldenkrise zu. Auf immer neuen Regierungskonferenzen werden Notprogramme beschlossen, um den Kapitalismus zu sanieren. Glaubt man Politik und Medien, drohen sonst Zusammenbruch, Rezession und neue Armut.
Doch die (radikale) Linke hat kaum brauchbare Antworten um auf die verschiedenen Angriffe auf unser Leben zu antworten. Kämpfe werden nicht oder kaum aufeinander bezogen und bleiben oft im nationalen Rahmen verhaftet. Die Initiative March31 will dabei eine neue Form der Zusammenarbeit linksradikaler Organisationen in Europa etablieren, und mit einem Aktionstag am 31. März einen Anfang machen. So sollen in möglichst vielen europäischen Ländern Aktionen stattfinden; in Deutschland soll z. B. die Europäische Zentralbank als Krisenakteur Ziel der Proteste sein. Auch in Wien soll ein Aktionstag stattfinden – und darüber möchten wir mit euch diskutieren:
Was könnten Ziele in Wien sein, um die Zumutungen kapitalistischer Verwertung anzugreifen?
Was könnten geeignete Aktionsformen sein, um dieses Ziel zu erreichen und wie kann danach weitergehende Formen entwickelt werden um weiter handlungsfähig zu bleiben?
mit autonome antifa [f] & uns
